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Wissenschaftler haben einen riesigen, blühenden Planktonteppich unter dem arktischen Eis entdeckt. Der Klimawandel verstärkt dessen Wachstum noch zusätzlich.

Forscher sichteten im Norden von Alaska eine riesige blühende Planktondecke unter dem arktischen Eis. Bisher wurde angenommen, dass das Eis das Sonnenlicht blockiert und sich so kein Plankton herausbilden kann. Nun wurde viermal mehr Phytoplankton gefunden, als in eisfreien Gewässern. Der Teppich ist etwa hundert Kilometer breit.

Folgen fürs Klima sind unklar

Wissenschaftler glauben, dass das durch den Klimawandel stärker schmelzende Eis wie eine Lupe funktioniert und das Sonnenlicht verstärkt. So entstehen unter dem dünnen Eis perfekte Bedingungen für das Wachstum von Phytoplankton. Das Wasser darunter entwickelt sich so zu einer lebendigen Brühe, die aussieht wie eine Linsensuppe.

Unentdeckt bis in die 1970er Jahre, produziert der Phytoplankton mindestens soviel Sauerstoff wie die Pflanzen auf dem Land. Die ökologischen Folgen der durch den Klimawandel verstärkten Planktonblüte sind aber umstritten, da unklar ist, wie viel Treibhausgas gespeichert wird. Doch weil der Phytoplankton auf der untersten Stufe der Nahrungskette steht, wird die grosse Menge an Plankton sicherlich Folgen für die Meerestiere haben, die in der Umgebung leben.

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