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OzonDas Ozonloch über der Antarktis ist so klein wie seit fünf Jahren nicht mehr: Das berichtete das neuseeländische Institut für Wasser- und Atmosphärenforschung (NIWA). „Dies könnten Anzeichen sein, dass wir den Beginn einer Erholung sehen“, so die Wissenschafter . Sie führten dies auf Maßnahmen wie das Montreal-Protokoll von 1987 zurück, das den Einsatz ozonschädlicher Substanzen wie Fluorchlorkohlenwasserstoffen einschränkt.
 
Das Ozonloch sei nach den neuesten Kalkulationen in diesem Jahr noch etwa 22 Millionen Quadratkilometer groß, was einem Ozonmasseverlust von 27 Millionen Tonnen entspricht. Das Loch entsteht immer im antarktischen Winter und streckt sich über drei Monate bis November oder Dezember. Vor einem Jahr lagen die Werte bei 24 Millionen Quadratkilometern und 35 Millionen Tonnen. Die größte Ausdehnung wurde im Jahr 2000 gemessen: 29 Millionen Quadratkilometer und 43 Millionen Tonnen Verlust.
 
Im neuen Jahrtausend hat sich das antarktische Ozonloch als relativ stabil erwiesen – mit Schwankungen mal nach oben, mal nach unten. Diese Phase, die seit Mitte der 90er Jahre anhält, ist immerhin schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum ständigen Ansteigen in den Dekaden davor. Eine echte Erholung der Ozonschicht wird dennoch weitere Jahrzehnte dauern – erst in den 2060ern oder 2070ern dürfte das Ozonloch endlich wieder ein Ausmaß erreichen, wie es dies vor 1980 hatte.

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