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aal kom50Der Aal war einst ein Speisefisch fürs Volk: Man aß ihn geräuchert, sauer eingelegt, als Suppe. Dem schlanken Fisch bekam das schlecht. War er ursprünglich an der Atlantikküste Nordafrikas und Europas und im Mittelmeer sowie in Flüssen und Seen verbreitet, führt ihn die Rote Liste der IUCN heute als vom Aussterben bedroht.

Sein aufwendiges Leben macht den Aal besonders anfällig für die Überfischung. Er wird erst mit fünf bis 20 Jahren geschlechtsreif. Jedes Tier bekommt nur ein einziges Mal Nachwuchs. Dafür nimmt der Aal eine jahrelange Reise durch Europas Flüssen und den Atlantik bis in die Sargassosee vor Mittelamerika auf sich.

Schon das überlebt nur ein Bruchteil der Fische. Zudem fischen Fangflotten die jungen Tiere, Glasaale genannt, an den Küsten ab. Auch setzt dem Aal die Verschmutzung der Gewässer zu. Nicht zuletzt verenden viele Tiere auf den Weg ins Meer die Turbinen von Wasserkraftwerken verarbeiten sie zu Fischgulasch. Man versucht, die Bestände durch Aussetzung von gefangenen Glasaalen zu regenerieren, doch der Preis ist hoch. Ein Kilo Babyaale kostet bis zu 1.000 Euro.

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