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Um Nahrungsprodukte frisch und genießbar zu halten, ist die Verwendung von Verbundverpackungen aus synthetischen Polymeren üblich. Da deren Produktion aufwändig ist, wird der Wert eher auf Kostengünstigkeit gelegt während dessen wird eine Umweltbelastungen durch nicht-recycelbare Kunststoffe Kauf genommen. An nachhaltigeren Lösungen wird jedoch schon länger gearbeitet.

So will man herkömmliche und teure Polymere wie Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH) bei Lebensmittelverpackungen durch einen natürlichen Stoff ersetzen: Molke. Molke fällt bei der Käseherstellung als Nebenprodukt an. Diese Restflüssigkeit wird teilweise einfach entsorgt, teilweise aber auch einer ganzen Reihe von Verwendungen zugeführt: Von der Kosmetik bis zur Herstellung von Erfrischungsgetränken. Forscher fanden nun eine weitere Einsatzmöglichkeit, denn der Molkeproteinfilm enthält nicht nur natürliche antimikropielle und antioxidantive Wirkstoffe, sondern zeichnet sich darüber hinaus durch seine biologische Abbaubarkeit aus.

Forscher gewann nun bei der Verarbeitung der Molkeproteine zunächst reine Proteinisolate. Die filmbildenden Eigenschaften der Molkenproteine wurden verstärkt, zudem wurde durch Zugabe von Weichmachern und anderen Additiven eine Beschichtung entwickelt, die mechanischen Belastungen standhält und eine hohe Barrierewirkung der Beschichtung erzielt. Eine mit Molkeproteinen beschichtete Folie wurde anschließend mit einem konventionellen Kunststoff laminiert, um Verbundverpackungen herzustellen. Eine Analyse ergab, dass die Verbundverpackung mit integrierter Molkeschicht anderen industriellen Verpackungsmaterialen in ihren Eigenschaften in nichts nachsteht.

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