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You Are Here: Home » Allgemein, Die tun was » EU will Liste für Schadstoffe im Wasser erweitern

Die EU-Kommission will 15 zusätzliche Chemikalien auf die Liste der Schadstoffe setzen, die in den EU-Oberflächengewässern überwacht und kontrolliert werden. Aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen würden die Stoffe möglicherweise eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit darstellen, so die Kommission. Die Aktualisierung der bisher 33 Stoffe umfassenden Liste soll im Zuge einer Überarbeitung der Richtlinie über prioritäre Stoffe im Bereich der Wasserqualität erfolgen.
Für sechs der 15 zusätzlichen prioritären Stoffe würde die vorgeschlagene Einstufung bedeuten, dass ihre Emission in Gewässer innerhalb von 20 Jahren schrittweise eingestellt werden müsse. Für die anderen Stoffe gibt es bereits teilweise Regelungen, die verschärft werden.

Die 15 Stoffe sind: Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe (Aclonifen, Bifenox, Cypermethrin, Dicofol, Heptachlor, Quinoxyfen), Wirkstoffe in Biozid-Produkten (Cybutryn, Dichlorvos, Terbutryn), Industriechemikalien (Perfluoroctansulfonsäure PFOS, Hexabromcyclododecan HBCDD), Nebenprodukte des Verbrennungsprozesses (Dioxin und dioxinähnliche PCB) und pharmazeutische Wirkstoffe 17-Alpha-Ethinylestradiol EE2, 17-Beta-Estradiol EZ2, Diclofenac).

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