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Stein

Stein

Wo Kohle in großen Mengen gefördert wird, hat der Klimaschutz keinen Platz. Derzeit arbeiten in Polens Steinkohlegruben Rund 120.000 Menschen, von einst 320.000. Kompania Weglowa, der größte Kohlekonzern Europas fördert in 16 Bergwerken 45 Millionen Tonnen Steinkohle. Ein ganzes Land lebt vom Kohleabbau.

Tief unter der Erde Oberschlesiens liegt das schwarze Gold Polens. Ein Netz von Röhren, Loren, Förderbänder, verzweigt in 93 Stollenkilometern bringt es zu tage, wovon sich Polens Reichtum bis heute nährt. Mehr als 90 Prozent des polischen Stromes wird heute aus Kohlekraftwerken produziert. Für jede erwirtschaftete Euro- Million, jagen Polens Kohlschornsteine 1.284 Tonnen Treibhausgas in die Atmosphäre. Nur Bulgarien und Estland glänzen mit noch Höheren Emissionen. Westeuropäische Wohlstandsbürger, Briten, Belgier, Deutsche sündigen mehr an Treibhausgas, als die Polen mit einem pro Kopfausstoß von 8,6 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Nur die Luxemburger mit jährlich 25 Tonnen Treibhausgas führen die Welthitliste weiter an.

Zeche

Zeche

Umweltschutz hat in Polen keine Lobby. Da in den einst postsozialistischen Ländern, der Wohlstand nach westlichem Vorbild, strebenswertes Ziel ist, dem sich die Regierung beugt und heute als aktivster Bremser in der Klimapolitik zählt.

Im orchestralen Getöse untertage, fällt Rhythmisch Kohlebrocken für Kohlebrocken aufs Förderband, welche melodisch im Ton gleich bleibend eine Melodie anstimmte, auf das Singend, Fräsen, Schicht für Schicht Steinkohle abträgt, welches hin und wieder in bombastisch Paukendonnerwall und Hornfanfaren, ein weiteres vordringen untertage anstimmen.

Von Russ umschlungen Polens Bergmänner den Wohlstand zu tage fördern, welcher seid jahrtausende Konserviert untertage schlummerte und sich nun, da gefördert, förmlich in Luft auflöst.

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