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You Are Here: Home » Allgemein, Der Klimawandel » Austern geben Auskunft über Klimawandel

Ein fossiles Austernriff aus dem Korneuburger Becken mit mehr als 15.000 Exemplaren gilt als das größte der Welt. Und auch die größte fossile Austernperle der Welt wurde ebenda entdeckt.

Nun haben Forscher in den uralten Riesenaustern noch etwas ganz anderes gefunden, das zudem wissenschaftlich sehr viel bedeutungsvoller ist: Sie stießen in den aus Calcit aufgebauten Schalen der Tiere auf einzigartige Daten zum Klimawandel vor 14 Millionen Jahren.

Aufschlussreiches Wachstum

Das ist möglich, weil das Wachstum der Schalen von den Umgebungsbedingungen wie beispielsweise Temperatur und Salzgehalt des Wassers beeinflusst wird. Versteht man diese Zusammenhänge, kann man Rückschlüsse auf das Klima ziehen, so die Wissenschaftler.

Dass es damals um nicht weniger als drei Grad Celsius kälter wurde, wusste man bereits dank prähistorischer Klimadaten aus geologischen Bohrkernen. Die Forscher konnten mit den bis zu 80 Zentimeter langen Muscheln noch präzisere Aussagen machen: Auf Basis der sich verändernden Verhältnisse von je zwei Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopen in den Schalen gehen sie davon aus, dass die saisonalen Temperaturunterschiede vor rund 14 Millionen Jahren von 9 Grad Celsius auf 5 bis 8 Grad Celsius abnahmen.

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