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You Are Here: Home » Allgemein, Der Klimawandel » Der Klimawandel wird Schmerzhaft

dürre 76Die ärmsten Länder der Welt müssen sich einem Bericht der Weltbank zufolge so schnell wie möglich auf die unumgänglichen Folgen des Klimawandels vorbereiten. Um für anstehende Dürreperioden, Hochwasser, Stürme und andere extreme Wetterbedingungen gewappnet zu sein, müssten zum Beispiel landwirtschaftliche Praktiken verändert sowie erneuerbare Energien gefördert werden, so die Weltbank in ihren rund 250 Seiten dicken Report.

Darin werden die Folgen eines Temperaturanstiegs von 2 sowie von 4 Grad Celsius auf Länder in Süd- und Südostasien sowie Afrika südlich der Sahara untersucht.

Entschlossenes Handeln ist nötig, nicht nur, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, sondern auch, um die Länder auf eine Welt mit dramatischen Klimaveränderungen und Wetter-Extremen vorzubereiten. Dazu gehöre auch, das Leben in den Städten zu verbessern und sicherer zu machen, denn dorthin wird es die Menschen ziehen, die vor den Naturkatastrophen flüchteten.

Dem Bericht zufolge wird etwa in Afrika südlich der Sahara bis zum Jahr 2030 rund 40 Prozent der Fläche, auf der heute noch Mais angebaut wird, durch Trockenheit unbrauchbar werden. Bis 2050 könnte die Zahl der unterernährten Menschen in der Region um bis zu 90 Prozent ansteigen.

In Südasien könnten vorhergesagte Veränderungen des Monsun zu deutlich mehr Fluten, und gleichzeitig längeren und härteren Dürreperioden führen. In Südostasien bedrohen demnach vor allem der ansteigende Meeresspiegel und die zunehmende Stärke der Zyklone die Menschen.

Ein Temperaturanstieg von 4 Grad hätte dort zudem dramatische Folgen für die Meereslebewesen und den Menschen. Einige der schlimmsten Folgen könnten verhindert werden, wenn es gelänge, den Temperaturanstieg bei unter 2 Grad zu stoppen. Dürre, Überschwemmungen, Stürme, zurückgehende Fischbestände: Die Liste der Folgen des Klimawandels vor allem für die armen Länder ist heute schon lang.

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