Subscribe:Posts Comments

You Are Here: Home » Allgemein, Atomkraft » Nach Fukushima

A3 FukusDaten eines europäischen Großprojekts wurden nun gesammelt und veröffentlicht.

Nach der atomaren Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima- Daiichi im März 2011 untersuchten europäische Nuklearforscher, in welchem Ausmaß radioaktive Partikel nach dem Reaktorunfall nach Europa gelangten. Im Rahmen eines internationalen Großprojekts wurden die Messwerte nun zusammengeführt, dass Resultat: Sehr geringe Belastung.

Da Daten am gesamten Kontinent gesammelt wurden, ließ sich die Ausbreitung radioaktiver Stoffe aus Fukushima ganz genau rekonstruieren. Bemerkenswert ist, dass sich die radioaktiven Partikel nicht gleichmäßig verteilten, sondern eine deutlich erkennbare Bahn von Nordwesten nach Zentraleuropa zurücklegten.

Trotz des weiten Weges, den die Luftmassen aus Japan bereits zurückgelegt hatten, seien die Partikel selbst in Europa noch einigermaßen gebündelt beisammen geblieben. Dieser Umstand sei für die Meteorologie genauso interessant wie für die Nuklearforschung. In Südosteuropa waren die Konzentrationen sehr gering, nördlich der Alpen von war mehr Radioaktivität zu messen.

Insgesamt ist die Belastung sehr gering so die Wissenschaftler. Die gemessene Strahlung war demnach zehntausend bis hunderttausend Mal schwächer als nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl. Das liege an der großen Entfernung zu Japan, und dass in Fukushima weniger radioaktives Material in die Luft gelangte als in Tschernobyl. Die wichtigsten radioaktiven Isotope, die bei solchen Unfällen in die Luft gelangen sind Cäsium-134, Cäsium-137 und Jod-131. Nach diesen drei Isotopen wurde sofort in ganz Europa gesucht.

Schlagwörter:

Leave a Reply

You must be Logged in to post comment.


© 2011 kill-co2.de · Subscribe:PostsComments · Powered by WordPress