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You Are Here: Home » Allgemein, Atomkraft » 126.000 Atomfässer müssen geborgen werden

asse1Nun ist es sicher, die 126.000 Atomfässer, die sich seit 1967 im  vermeintlichen Atommülllager Asse II befinden müssen so schnell wie nur möglich gehoben werden. Die Bergungskosten werden auf 6 Milliarden Euro geschätzt, welche nicht den Verursachern sondern den Steuerzahler in Rechnung gestellt werden wird. Die Asse II droht abzusaufen. Das Grundwasser in dieser Region kann bisweilen Radioaktiv- Kontaminiert sein.

Mehr als dreißig Jahre liegt es zurück, dass dort unten die letzten Atomfässer eingelagert wurden. Offiziell galt das alte Salzbergwerk in Niedersachsen als Forschungsbergwerk, tatsächlich nutzten Behörden und Industrie die Kammern von 1967 bis 1978 als Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll aus Krankenhäusern und Labors, aber auch aus Atomkraftwerken.

Jahrelang war den Bürgern vorgegaukelt worden, dass die Asse ein harmloses Lager sei. Betriebe und Schulen fuhren ins Bergwerk ein und besichtigten die Fässer. 126.000 Atomfässer lagern dort, wo niemals radioaktiver Abfall hätte gelagert werden dürfen: im Salzbergwerk Asse II. Die Suche nach einer Lösung für das Desaster ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Bis heute ist noch nicht einmal klar, ob die Bergung gelingen wird. In Russland will Minister Altmeier den Atommüll auslagern.

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